Die Entwicklungsmethodik

Die Entwicklung dieses Projekts setzt auf eine pragmatische und agile Vorgehensweise, wobei die Optimierung im Entwicklungsprozess stattfindet und sich nach dem aktuellen Bedarf von außen orientiert. Im Zweifelsfall kommt Inhalt vor Gestaltung, kommt praktische Verwertbarkeit vor Massenware, kommt ins Leben rufen vor verharren im Status Quo, kommt Sinn hinterfragen vor kurzfristigen Aktionismus.

Warum ist dieses Angebot als Google Dienst online?

Für einen unternehmerischen 'Testballon’ eignet sich das professionelle, aber kostenlose Angebot von Google recht gut. Zudem lassen sich diverse Google-Dienste schnell integrieren und Bandbreite des Datenverkehrs ist auch kein Thema. 

So lassen sich die sog. Google Docs (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, etc.) geschickt kombinieren und nahtlos in dieses Angebot integrieren. Mehr Informationen gibt es hier.

Vielleicht werde ich dieses Projekt aber auch zukünftig auf eine eigene Lösung umstellen. Momentan geht meine Energie in die Struktur und in den Inhalt. Der interessiert euch ja auch selbst am meisten, oder?!

Die Vorteile

Mit den Google Diensten wird eine zügige und kostenlose, redaktionelle Aufbereitung möglich, ohne den Aufwand professioneller IT-Spezialisten bemühen zu müssen (was finanziell gar nicht zu stemmen wäre). 

Insbesondere entsteht ein Mehrwert dadurch, dass sowohl datenorientierte (z.B. Kontaktdatenbank, Kalender) als auch layout-lastige Formulare (z.B. Checklisten für Info-Tische) direkt in geeigneten Formaten (Textverarbeitung / Tabellenkalkulation) zur Verfügung gestellt werden können. Somit bekommen die Informationen auf HzG einen doppelten Nutzen, da man sie wesentlich flexibler und produktiver für die eigene Arbeit nutzen kann. 

Hier ein praktisches Beispiel für eine Kontaktdatenbank.


Die Nachteile

Klar, wenn der Dienst kostenlos ist, ist man selbst das Produkt. Und als geschlossener Dienst begibt man sich in die Abhängigkeit von Google. Da aber alle Inhalte von HzG frei und öffentlich zugänglich sein sollen, fällt das Thema Datenschutz nicht elementar ins Gewicht. Und dass der Google-Dienst plötzlich eingestellt oder kostenpflichtig wird (als private Website), ist auch eher unwahrscheinlich.


Das Fazit

Wer ideologische Bedenken gegenüber Google hat, der möge die Dienste als neutrale Werkzeuge verstehen, und nur, weil man die Dienste für einen guten Zweck in Anspruch nimmt, übernimmt man nicht auch gleich die Verantwortung für die gesamte Geschäftspolitik von Google.

Immerhin schneidet Google hinsichtlich Datenschutz nach dem EFF-Report "Who has your back?“ gar nicht so schlecht ab.

Verantwortung übernimmt HzG gegenüber seinen Inhalten, den Nutzern dieses Angebots und jenen, die mit Ihrem Engagement dazu beitragen.