Unser Publikum individuell begreifen 

Eine grundlegendes Verständnis entwickeln

An dieser Stelle unternehme ich eine grundsätzliche Einteilung nach vier Gesichtspunkten, die zum Teil erhebliche Unterschiede in der Art und Weise sinnvoller Angebote bedeutet, die eine Initiative entwickeln kann.

1. nach der Position (zum BGE)

    a) Befürworter
    b) Interessierte (unentschlossen)
    c) Ablehnende

2. nach der Organisation

    a) 'Mitglieder' der eigenen Gruppe
    b) 'Mitglieder' einer anderen Gruppe (externe Netzwerke)
    c) nicht organisierte Menschen

3. nach der Lokalität (hinsichtlich des Standorts der eigenen Initiative)

    a) unmittelbare Umgebung (Ort, Gemeinde, Stadt)
    b) im Großraum (Kreis)
    c) im gleichen Bundesland
    d) innerhalb des deutschsprachigen Raums
    e) auf globaler Ebene


4. nach dem Engagement (hinsichtlich BGE)

    a) Befürworter / Fan
    b) Besucher einer Initiative, sporadisches Engagement
    c) regelmäßiges Engagement für eine Gruppe
    d) unternehmerischer, selbstständiger Aktivist


Eine verfeinerte Sensibilität in der Ansprache

All die oben genannten Kriterien können wiederum nach speziellen Gesichtspunkten verfeinert unterteilt werden.
  • demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstatus, Wohnort usw.)
  • sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Gehalt, Beruf usw.)
  • psychografische Merkmale (Einstellung, Motivation, Meinung usw.)

Zielgruppenspezifische Forschungen


Die Sinus-Milieus sind das Ergebnis von drei Jahrzehnten sozialwissenschaftlicher Forschung. Die Zielgruppen-Segmentation orientiert sich an der Lebensweltanalyse unserer Gesellschaft. Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen – zur Arbeit, zur Familie, zur Freizeit, zu Geld und Konsum.  und so sieht das aus  Wikipedia 




Ansprache nach Altersgruppen (Kohorten)

Der größte Hebel für die Zukunft. Unsere Jugendlichen.

Ein weiterer effzienter Ansatz zielt auf die Aufmerksamkeit jüngere Zielgruppen, da diese sich naturgemäss noch in einem besonderen Identitätsfindungsprozess befinden und offener für neue Ideen und gesellschaftspolitische Visionen sind. Zudem repräsentiert die junge Generation auch den Staat von Morgen, d.h. die Idee Grundeinkommen wird mit zukünftigen Vorstellungswelten von Wirtschaft, Gesellschaft, Freiheit, Gerechtigkeit und Individualität wahrscheinlich noch kompatibler werden. Weitere Informationen über die Jugend lassen sich beispielweise aus den Erhebungen der Shell-Studien entnehmen.